Der "Arbeitskreis Musikelektronik e.V."
stellt sich vor...
Mitte des Jahres 1980 schlossen sich einige
Musik- und Elektronik-Interessierte zusammen, um
über die Möglichkeit eines Forums für neue
Ideen und Gedanken im musikalischen und
technischen Bereich zu diskutieren. Ergebnis der
Überlegungen war die Erkenntnis, daß sich die
hochgesteckten Ziele am besten durch einen -
zunächst noch losen - Zusammenschluß erreichen
lassen, der den Interessierten die Möglichkeit
bietet, ihre Ideen und Vorstellungen den anderen
Mitgliedern durch eine regelmäßig erscheinende
Zeitschrift mitzuteilen. Aus dieser Überlegung
heraus rief man den
"Informationskreis
Musikelektronik"
ins Leben, der später dann in
"Arbeitskreis Musikelektronik"
umbenannt wurde.
Schnell wurde eine hohe Zahl an Mitgliedern
erreicht, die auch einen regen Gedankenaustausch
entwickelten. Zahlreiche Elektronik-Gruppen und
auch Einzel-Interpreten verliehen dem
"AME" immer mehr an Bedeutung und
Ansehen. Ebenso verhalfen Entwicklungsingenieure
und innovative Firmen Dank dem persönlichen
Kontakt der Mitglieder untereinander zu einem
Vorsprung an Hard- und Software auf dem Gebiet
des immer schnellebigeren Musik-Elektronik-Markt.
Auf diesem Gebiet dürften die Ideale der
Gründer des "AME" wohl sehr gut
realisiert worden sein. Natürlich lebt eine
solche Organisation vom persönlichen Kontakt der
Mitglieder untereinander und von deren
Engagement. So sollen die regelmäßig
stattfindenden Treffen zu neuen Denkanstößen
verhelfen und neue Kontakte aufbauen helfen.
Zahlreiche durchgeführte Aktionen beweisen, daß
es durchaus möglich ist, neue Ideen auch in die
Tat umzusetzen. Die Beteiligung an der 'ars
electronica' verhalf dem "AME" zu einem
hohen Bekanntheitsgrad, auch über die Grenzen
Deutschlands hinaus.
Im Dezember 1984 wurde, um dem Umfang der
Tätigkeiten einen rechtlich gesicherten
Hintergrund zu geben, der "AME e.V."
gegründet, und im Juni 1985 in das
Vereinsregister eingetragen. Bei dieser
Gelegenheit wurde auch eine Satzung erstellt, die
z.B. folgende Vereinsziele beschreibt:
- Kontaktaufnahme und Erfahrungsaustausch
mit Gleichgesinnten
- Bildung von Arbeitsgruppen, z.B. zur
Entwicklung neuer Geräte, oder auch zur
Erarbeitung von Vorschlägen zu
Modifikationen an Industriegeräten
und/oder Software
- Veranstaltung von Mitgliedertreffen
- Förderung und Unterstützung der
Mitglieder (durch z.B. die
AME-"Personal
Spirits"-CD-Aktionen)
Weitere Angebote oder Aktivitäten hängen
natürlich in erster Linie von der Bereitschaft
der Mitglieder zur Mitarbeit ab.
So erschien im August 1992 die erste AME-CD
"Personal Spirits", die mit ihren 16
Titeln einen repräsentativen Ausschnitt aus dem
musikalischen Schaffen der AME Mitglieder
darstellte, und 1996 mit einer Doppel-CD und der
darauf enthaltenen ersten AME-Sequenz nicht nur
eine quantitative Steigerung erfuhr.
Und auch auf dem technischen Sektor ist der
AME wieder aktiv, denn es wird zur Zeit an einem
eigenen Modular-Synthesizer entwickelt, der nicht
nur in die Zeit paßt, sondern den interessierten
Musiker ein Instrumentarium zur Verfügung
stellt, um seine Ideen in hoher Qualität
umsetzen zu können. Das Entwicklungsteam hat
sich sehr hohe Ziele gesteckt, die es zu
erreichen gilt, und die auch die Ernsthaftigkeit
dieses Unternehmens bekräftigen.
Über alle laufenden Aktivitäten informiert
die 'Hauszeitschrift' des AME, das
"AME-Journal", das 4-5 mal jährlich
von den Mitgliedern erstellt wird. Das Journal
stellt das Podium zum Gedankenaustausch, für
Ideen und Kritik, oder auch für Unterhaltsames
zum Thema Musik und Elektronik dar, und bietet
Raum für interessante Beiträge und Berichte der
Mitglieder.
Der Mitgliedsbeitrag von (derzeit) DM 45,- pro
Jahr dient, wie ja auch in der Satzung
festgelegt, zur Deckung der laufenden Unkosten
(z.B. AME-Journal), und auch zur Finanzierung von
Projekten, wie z.B. der "Personal
Spirits"-CD. Mitglied im AME e.V. kann jede
Person, jedoch keine Firma oder Institution
werden.
Kontaktadresse:
AME e.V.
Harald
Ernstberger
Am Sportplatz 11
D-95615 MARKTREDWITZ
Tel. +49-9231 / 64487
|
|